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  • Whatsapp: Vorsicht vor neuer Betrugsmasche


    Zur Zeit warnt das LKA Niedersachsen erneut vor einer altbekannten Methode: Nutzer erhalten eine Nachricht über den Messenger-Dienst WhatsApp. Nicht selten kommt die Mitteilung nicht von einer unbekannten Nummer, sondern direkt aus der eigenen Kontaktliste.

    In der Nachricht heißt es, dem Landeskriminalamt Niedersachsen zufolge, der Absender habe versehentlich einen sechsstelligen Code an den Empfänger verschickt und benötige diesen dringend zurück. Selbst auf Nachfrage erhalte der WhatsApp-User dann eine schlüssige Erklärung, wofür der vermeintliche Bekannte die Zahlenfolge benötige.

    Lesen Sie HIER den ganzen Artikel der Polizei/LKA.

    Dringende Empfehlung: Wenn Sie solche Nachrichten erhalten, sind Sie in den meisten Fällen bereits kompromittiert. Dann ist es am besten – wenn nicht bereits geschehen – sofort eine Zweifaktor-Authentifizierung für die WhatsApp einzurichten. Diese findet man in den WhatsApp-Einstellungen, Account, Verifizierung in zwei Schritten. Dort muss zunächst eine selbstgewählte 6-stellige PIN (nicht die aus der SMS und diese PIN niemals weitergeben!!) vergeben werden. Im Anschluss kann man noch eine Mail-Erreichbarkeit für alle Fälle hinterlegen.

    Weitere Empfehlung: Bitte achten Sie peinlich genau darauf, wem sie welche Daten anvertrauen. Passwörter, Pin-Codes gibt man nicht an Dritte weiter und Telefonnummern anderer Personen/Kontakte gibt man nicht einfach jedem ungefragt weiter!


  • Warnung vor FluBot Trojaner (Android)


    Wie Bitdefender anfang Juni 2021 in seiner Community berichtete, verbreitet sich neuerdings ein Banking-Trojaner namens Flubot (auch bekannt als Cabassous) auf Android-Geräten. Einmal mehr ist es eine App, die man sich nur und ausschließlich durch die Installation einer APK Installations-Datei einfängt. Der Flubot Trojaner ist zwar weltweit aktiv, hat jedoch in Deutschland besonderen Erfolg, wo bisher über 60 Prozent der bisherigen Fälle verzeichnet worden sind. Ausserdem verbreitet er sich auch in Spanien, Italien und Großbritannien – über gefälschte Versionen der jeweils lokal genutzten Paketdienste.

    Günter Born, Betreiber von Borncity.com, schreibt dazu in seinem Blog:
    Die Betreiber von Flubot verbreiten ihre Malware direkt über personalisierte SMS, sogenanntes “Smishing“ (siehe Links am Artikelende). Die Malware stiehlt Kontaktnamen und Telefonnummern aus der Kontakt-App der Opfer und sendet sie an den Server der Kriminellen. Dieser verwendet SMS-Vorlagen und nutzt darin den echten Namen des Empfängers. So erhalten nichtsahnende Nutzer scheinbar authentische Textnachrichten, die diese dazu auffordern die gefälschte App zu installieren, um beispielsweise den Zeitpunkt der Zustellung eines Pakets zu vereinbaren.

    Ich möchte hier noch einmal eine dringende Warnung aussprachen, die ich – so glaube ich – schon einige Male ausgesprochen habe -.

    Installieren Sie sich niemals APPS von ausserhalb gesicherter APP-Stores. Weder auf Android, noch unter iOS (iPhone). Sogenannte APK-Applikationen sind oft Malware oder sonstige schädliche Software, die oft darauf auszielt, die Kontaktdaten der Nutzerauszuspähen und/oder die Benutzer zu erpressen.


  • Sicherheitswarnung zu USB-Ladegerät

    Das schweizerische Eidgenössische Starkstrominspektorat (ESTI) informierte bereits am 03.05.2021 aufgrund einer Unfallmeldung mit einer Sicherheitswarnung über die mögliche Unfallgefahr bei der Benutzung des steckbaren USB-Ladegerätes 0,8A Netzteil Adapter der Marke M2-TEC, Modell V-4423, der HB Handels GmbH, Frankfurt a.M. Es besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages.

    Es schreibt in seiner Meldung Folgendes (Zitat ESTI):
    Welche Gefahr geht von den betroffenen Produkten aus?

    Bei Verwendung zusammen mit einem Ladekabel können im eingesteckten Zustand die berührbaren Steckverbindungen des Ladekabels unter Spannung stehen. Dies ist mit einer möglichen Stromschlaggefahr verbunden.

    Welche Produkte sind betroffen?

    Von der Sicherheitswarnung betroffen ist einzig das steckbare USB-Ladegerät 0,8A Netzteil Adapter der Marke «M2-TEC», Modell «V-4423» (vgl. beiliegendes Bild des betroffenen Ladegerätes mit den entsprechenden Aufschriften).

    Was sollen betroffene Konsumentinnen und Konsumenten tun?

    Konsumentinnen und Konsumenten, die eines der betroffenen USB-Ladegeräte besitzen, sind dringend aufgefordert, dieses nicht mehr zu benutzen und einer weiteren Verwendung zu entziehen. Sie können dem ESTI überdies eine Mitteilung machen, wo sie das Gerät eingekauft haben.